Kunst ist Leben. Leben ist vergänglich.

So könnte man das Gesamtwerk von Benno Kaiser beschreiben. Bekannt ist er vor allem durch seine Sandskulpturen, heute im Schweisse des Angesichtes entstanden, morgen von der Natur eingeholt, verflüchtigt.

2016 wird endlich ein Werk über Benno Kaiser entstehen: über den Zeitkritiker, Künstler, Sandkünstler, Maler, Schöpfer von Figuren aus Papier Mâché…

Das Lebenswerk dieses einmaligen Schweizer Künstlers ist einmalig: ein grosser Teil seiner Werke haben sich bewusst in Nichts aufgelöst, andere hinterfragen in zynischer, humorvollen und ironischer Art und Weise das Zeitgeschehen.

2005 hat ihn die Stadt Sérignan in Südfrankreich mit der „Médaille d’Honneur“ ausgezeichnet. Der damalige Bürgermeister, André Gelis sagt dazu:

„Als ich Maire von Serignan wurde, war dieser Ort in Sachen Kultur ein „Nichts“. Es gab vielleicht einen lokalen Künstler, der hin und wieder eine Ausstellung machte. Dann kam Benno Kaiser, meiner Meinung nach die Nr. 2 nach Jean Dubuffet.“

Der Kunsthisoriker Martin Kraft sagte anlässlich der Vernissage in der Galerie Andy Illien Zürich:

„Typisch für den Künstler, der seine Werkstoffe nicht sucht, sondern als nächstliegende vorfindet, zeigt der Sand auch eine Verwandtschaft mit dem Papiermâché, aus dem die Innenskulpturen entstehen: aus Zeitungen, deren Botschaft meist schon am nächsten Tag überholt ist und in denen doch Zeitgeschehen wie nirgends sonst festgeschrieben ist.

Der Augenblick im wörtlichen Sinne wird schon in den Bildern der siebziger Jahre immer wieder zum Thema. Sie zeigen Szenen festlich-unterhaltsamen Beisammenseins im Theater, Zirkus, Schaubude, Variété, die letztlich nur insofern stattfinden, als das Dargebotene auch mit offenen Sinnen wahrgenommen wird, der Blick sich nicht nur auf die Bühne, sondern umgekehrt auch auf das reagierende und mit agierende Publikum richtet. Es sind phantastische Bilder, die zwar von einer elementaren Schau- und Lebenslust zeugen, aber letztlich aus der Tiefe des Traumes aufsteigen, an sich das Ergebnis von Sekunden und in ihrem archetypischen Gehalt zugleich von existenzieller Verbindlichkeit. Sie entstehen und bestehen zunächst nur in der inneren Schau. Doch die Dialektik des Sehens und Gesehenwerdens gilt unter veränderten Vorzeichen auch hier.“

Auf dieser Seite informieren wir regelmässig, wie es weiter geht.

Das Buch wird etwa 100 – 120 Seiten umfassen.
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info@benno-kaiser.ch

Schauen sie demnächst wieder bei uns herein! Es wird spannend!

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